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Abgasskandal Daimler-Chef Zetsche sieht Rahmen für Diesel-Lösung abgesteckt

Am Abend diskutieren die Koalitionsspitzen im Kanzleramt über die Dieselkrise. Die Politik müsse den Wind aus den Segel nehmen, mahnt Zetsche.

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Derzeit wird über Nachrüstungen und Umtauschprämieren diskutiert. Zetsche erwartet nun keine weiteren Überraschungen. Quelle: AP

Paris Daimler-Chef Dieter Zetsche stellt sich vor dem Spitzentreffen der Koalition in der Dieselkrise auf keine weiteren Überraschungen ein. „Ich erwarte, dass es sich im Rahmen dessen bewegt, was vorher diskutiert wurde“, sagte er am Montag vor Beginn der Automesse in Paris zu den in Aussicht gestellten Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote in Deutschland. Details wollte er nicht nennen.

Die Spitzen der Koalition wollen sich am Abend im Kanzleramt treffen, um darüber zu beraten. Im Raum stehen sowohl Umtauschprämien der Hersteller, um alte Diesel von der Straße zu bekommen, als auch Möglichkeiten zur Nachrüstung.

Ob das Thema Diesel und mögliche Fahrverbote damit dann erledigt sei, könne er nicht sagen, betonte Zetsche. Derzeit spreche man mit der Politik, es gebe aber auch noch die Kunden, die Medien und die Justiz. „Natürlich ist das Bestreben, dass man jetzt irgendwann mal den Wind aus den Segeln bekommt“, sagte der Daimler-Chef.

Was immer man anbiete, müsse auch im Interesse des Unternehmens sein, betonte er. Man könne nicht nach Gutsherrenart Prämien verteilen. „Wir suchen sicherlich eine ausgewogene Lösung.“

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