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WiWo StartklarGescheiterte Tarifrunde, Stagflation, Großbaustelle Bahn: Das müssen Sie heute wissen

Wie geht es nach den gescheiterten Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst weiter? Was bedeutet das Szenario einer Stagflation für die Weltwirtschaft? Und wie geht es der Deutschen Bahn? Das müssen Sie heute wissen, um mitreden zu können.Theresa Langwald-Došenović 30.03.2023 - 07:44 Uhr

Wir machen Sie startklar für den Tag

Foto: WirtschaftsWoche

Guten Morgen aus der WiWo-Redaktion. Unser neues Morgenformat „Startklar“ gibt Ihnen einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft mitreden zu können. Kurz und knackig, mit Zitaten, Posts und Tiefgang und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Dreh. Probieren Sie es aus!

1. Was heute wichtig wird: Gescheiterte Tarifrunde, Stagflation, Großbaustelle Bahn

1. Enttäuschte Gesichter in einer aufgeheizten Tarifrunde: Trotz tagelanger Verhandlungen gibt es keinen Durchbruch im Ringen um das Einkommen für 2,5 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen. Nun soll mithilfe von außen eine Lösung gefunden werden, doch der Ausgang ist offen und neue Streiks könnten bevorstehen. Ab diesem Sonntag herrscht nach Angaben von Verdi für die Zeit der Schlichtung Friedenspflicht. Bis dahin seien allenfalls noch kleinere regionale Warnstreiks geplant. Bis Mitte April hat die Schlichtungskommission nun Zeit, einen Vorschlag vorzulegen.

2. Um 14 Uhr gibt das Statistische Bundesamt die Inflationsrate für den März bekannt. Der US-Ökonom Nouriel Roubini warnt derweil vor einer Abwärtsspirale aus Bankenkrise und Rezession. Die Notenbanken werden die Zinsen nicht stark genug anheben, um die Inflation zu besiegen. Die Weltwirtschaft stehe vor einer lang anhaltenden Stagflation.

3. Das abgelaufene Geschäftsjahr ist für die Deutsche Bahn glimpflich verlaufen – vor allem durch den Erfolg eines Tochterunternehmens. Für 2023 sieht es düsterer aus, heute gibts die Zahlen dazu. Während die Nachfrage im Fernverkehr weiter wächst, steht für die Bahn die größte Infrastrukturoffensive ihrer Geschichte an.

2. Die steile These für die Kaffeepause: Eine mögliche Zukunft des Streaming

ProSiebenSat.1-Chef Bert Habets schlägt vor, Joyn zum großen Streaming-Dienst für alle deutschen Anbieter zu machen. Als Gleichgewicht zu den Angeboten vom US-amerikanischen Markt wie etwa Netflix. Während Branchenbeobachter von einem „Gruselszenario“ sprechen, findet ARD-Chef Kai Gniffke: Die Idee hätte fast von ihm sein können. Hier geht es zur Kolumne von Marcus Werner.

3. Der Tiefgang des Tages: Wie kommt man in den Aufsichtsrat?

Lange wurden Aufsichtsratsmandate in abgeschirmten Männerrunden unter der Hand vergeben. Heute läuft die Besetzung professioneller. Doch noch immer sind diejenigen im Vorteil, die bereits in einem Gremium sitzen. Wie kommt man also an den ersten Posten?

4. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte: Finanzexperten zum Immobilienmarkt

5. Welche Nachrichten heute sonst noch wichtig sind

6. Ihre Meinung ist gefragt



Wir wünschen Ihnen einen erkenntnisreichen Tag. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle!

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