WiWo Wirtschaft am Abend: Irrende EZB, sinnlose Immobilien-Hilfe, arbeitslose Chinesen: Ihr Update am Abend
Alles, was Sie heute im Bereich Wirtschaft wissen müssen
Foto: WirtschaftsWocheGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt: EZB, Otto, Wärmepumpen, Start-up-Verband
- Die EZB wird heute 25 Jahre alt. Ein Grund zu feiern? Nur bedingt. Die Notenbanken müssen ihre Fehlprognosen zur Inflation aufarbeiten und offen mit den Bürgern kommunizieren, um Vertrauen zurückzugewinnen. Was zu tun wäre.
- Der Hamburger Dienstleistungs- und Handelskonzern Otto Group ist mit seinem Geschäftsjahr 2022/23 nicht zufrieden. Dem Milliardengewinn im Jahr zuvor steht nun ein Verlust in Millionenhöhe gegenüber.
- Mit der boomenden Nachfrage nach Wärmepumpen wächst auch die Zahl von Diebstahlsmeldungen. Der Schock für die Besitzer folgt aber erst nach dem Diebstahl: Denn einige Versicherungen lehnen die Haftung ab.
- Gründerin, Buchautorin, Fußballteam-Besitzerin – und nun folgt das nächste Projekt: Verena Pausder kandidiert als Vorsitzende des Start-up-Verbands. Sie wolle „neue Impulse für die Zukunftsfähigkeit“ des Landes setzen.
2. Was morgen wichtig wird: Ron DeSantis
- Der umstrittene Ron DeSantis will anscheinend offiziell in den US-Wahlkampf einsteigen: Verkünden will der Republikaner es laut US-Medien spät am Mittwochabend deutscher Zeit bei Twitter – im Gespräch mit Elon Musk.
3. Die steile These fürs After Work: Eigentumsförderung für Familien
Am 1. Juni startet die neue Eigentumsförderung für Familien. Doch die wird kaum dazu beitragen, dass sich wieder mehr Menschen den Traum vom Haus leisten können. Hier lesen Sie den ganzen Kommentar.
4. Der Tiefgang des Tages: Arbeitslose Chinesen
Die Jugendarbeitslosigkeit in China hat mit 20,4 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Besonders Akademiker haben es schwer. Immer mehr junge Menschen resignieren und „liegen flach“. Der Grund? „Es wurde am Markt vorbei ausgebildet.“
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte: Fallende Immobilienpreise
Hohe Zinsen und Sanierungskosten haben dramatische Folgen: Bei gleichen Budgets und Renditeerwartungen der Käufer müssten die Häuserpreise bis zu 59 Prozent sinken. Banken drohen massive Verluste. So tief können die Immobilienpreise noch fallen.
5. Das können Sie heute für Ihr Geld tun: Kostenfalle Heizungswende
Deutschland steckt tief im Heizungsstreit. Konflikte um steigende Heizkosten werden gerade bei Mietwohnungen zunehmen – auch wegen Habecks Heizungsplänen. Vermieter sollten bei Nebenkosten daher auf sechs Punkte achten.
6. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend! Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle.