3 Minuten WiWo: Politisches Überleben in den USA, kein Geld für die NPD, Frankreichs Baby-Flaute: Ihr Update am Abend
Weniger Geburten in Frankreich: Unser Nachbarland schielt inzwischen nach Deutschland
Foto: dpaGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Die EU will im Idealfall schon im kommenden Monat Kriegsschiffe ins Rote Meer schicken. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche geht Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, davon aus, dass Deutschland diesen Zeitplan einhalten kann.
- Gut zwei Wochen nach Zulassung der Bitcoin-ETFs ist das Kursfeuerwerk bislang ausgeblieben. Die Historie der Kryptowährung liefert Indizien, wo der Kurs nun Halt finden könnte.
- Millionenschäden und tote Mitarbeiter haben die Hamburger Aurubis AG in den letzten Jahren erschüttert. Vorstandschef Roland Harings sowie zwei weitere Vorstände müssen in der Folge ihre Posten räumen.
- Schon seit ein paar Jahren bekommt die NPD – heute Die Heimat – kein Geld mehr. Das lag an den Wahlergebnissen. Nun hat Karlsruhe ein weitergehendes Urteil gesprochen – was das für die AfD bedeutet.
- Die Entscheidung steht: Northvolt darf seine Batteriezellenfabrik bei Heide bauen. Das Verfahren macht Mut. So kann’s auch gehen, kommentiert WiWo-Redakteur Florian Güßgen.
- Seit Jahren predigt man den Deutschen: Wir brauchen mehr Babys, schaut nach Frankreich, die zeigen, wie das geht. Jetzt bricht ausgerechnet in Frankreich die Geburtenrate ein – und die Franzosen schauen nach Deutschland.
2. Was morgen wichtig wird
- Streik-Start: Die Lokführergewerkschaft GDL hat die Beschäftigten der Deutschen Bahn zum nächsten Streik aufgerufen. Dieser soll im Personenverkehr am frühen Mittwochmorgen um 2.00 Uhr beginnen und bis Montag kommender Woche um 18.00 Uhr dauern. Im Güterverkehr sollte die Arbeit am Dienstagabend niedergelegt werden.
- Vor den anstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der Fed Ende Januar wächst an den Märkten die Spannung. Sinkende Leitzinsen im Verlauf des Jahres gelten als sicher – doch das birgt auch ökonomische Gefahren, warnt der Finanzwissenschaftler Friedrich Heinemann.
- Wirecard-Prozess: Nach über einem Jahr Prozessdauer will das Gericht drei Tage lang den aus Malaysia anreisenden Manager Yoshio Tomie vernehmen. Er war in Südostasien in leitender Funktion für die Senjo Group tätig, einer Drittpartner-Firma.
3. Die steile These fürs After-Work-Event
Die Bahn startet ihr neues Mammutprojekt mitten in einer Streikwoche. Der Bundesbeauftragte für die Schiene, Michael Theurer, spricht über schmerzhafte Kürzungen, die Streiks und seinen Blick auf die Zukunft.
4. Der Tiefgang des Tages
Nikki Haley kämpft um ihr politisches Überleben, Donald Trump will den schnellen Sieg: Vor der New Hampshire Primary gehen beide Kandidaten der Republikaner in die Vollen. Und auch Joe Biden hat Grund zur Sorge, schreibt unser US-Korrespondent Julian Heißler.
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Weniger Angebot, höhere Preise: Mit der anhaltenden Bauflaute spitzt sich die Lage am Wohnungsmarkt zu. Eine schnelle Trendwende ist nicht in Sicht. Die Krise droht zum Dauerzustand zu werden.
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
US-amerikanische Aktien sind nichts für Pfennigfuchser. Das ist schon mal sicher. Aber es führt auch kein Weg an ihnen vorbei, schreibt Vermögensverwalter Markus Zschaber in seiner Kolumne.
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle!