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Landtagswahl Sachsen 2024Wahl-O-Mat zur Sachsen-Wahl: Welche Partei wähle ich?

Wie stehen SPD, CDU, AfD und Co. zu Themen wie Migration, Bildung und Sicherheit? Über den Wahl-O-Mat können Wahlberechtigte die eigene politische Haltung mit denen der Parteien vergleichen. So funktioniert es.Angelika Melcher 01.09.2024 - 09:51 Uhr

Die leeren Stühle an der Regierungsbank im Plenarsaal des Landtag in Dresden

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Doch welche Themen bespielen die Parteien? Wer das herausfinden möchte, für den ist der Wahl-O-Mat 2024 der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) das richtige Werkzeug. Wahlberechtigte können über die App ihre politischen Haltungen anhand zahlreicher Thesen mit denen der einzelnen Parteien vergleichen. Relevante Themen bei dieser Wahl sind unter anderem Migration, Bildung, Fachkräftemangel und die Förderung der Gesundheits- und Pflegebranche.

Nahezu alle bei der Sachsen-Wahl antretenden Parteien haben ihre Positionen zu einzelnen Themenkomplexen an die Bundeszentrale übermittelt. Alle aktuellen Entwicklungen zur Landtagswahl in Sachsen lesen Sie hier in unserem Newsblog.

Alle Nutzerinnen und Nutzer können die einzelnen Thesen befürworten, ablehnen oder neutral bewerten. Die Parteien können ihre eigenen Haltungen in Seitenfenstern ausführlicher erläutern. Wissenschaftliche Einschätzungen zu den Themen finden die Nutzer auf den BpB-Webseiten.

Wahl-O-Mat 2024 Sachsen: Politische Ansichten mit denen der Parteien vergleichen


Was ist der Wahl-O-Mat?

Der Wahl-O-Mat ist ein praktisches Tool, mit dem sich die persönlichen politischen Ansichten mit denen der an der Landtagswahl Sachsen 2024 teilnehmenden Parteien vergleichen lassen. Durch das Beantworten von zahlreichen Fragen ermittelt der Wahl-O-Mat die Parteien mit der größten Schnittmenge. Dabei ist allerdings zu beachten: Der Wahl-O-Mat dient lediglich als Hilfsmittel und nicht als Wahlempfehlung.

Wann wird der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl Sachsen 2024 veröffentlicht?

Der Wahl-O-Mat 2024 wurde am 31. Juli 2024 und damit rund viereinhalb Wochen vor der Landtagswahl veröffentlicht. Die Landtagswahl findet in Sachsen am 1. September statt.

Wann wurde der Wahl-O-Mat erstmals veröffentlicht?

Der Wahl-O-Mat war erstmals 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) eingesetzt worden. Sie wird dabei unter anderem von Politikwissenschaftlern betreut.

Lesen Sie auch zur Landtagswahl in Sachsen:

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Die an der Landtagswahl in Sachsen teilnehmenden Parteien übermitteln ihre politischen Positionen zur Landtagswahl an die Bundeszentrale für politische Bildung. Diese Thesen werden von Jungwählern für jede Wahl zusammengestellt und richten sich vorrangig auch an diese Zielgruppe. Dabei lassen sich die Thesen mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantworten. Themen, die den Nutzern besonders wichtig sind, lassen sich als solche markieren und werden somit in der Berechnung schwerer gewichtet.

Alle zur Landtagswahl in Sachsen zugelassenen Parteien können sich am Wahl-O-Mat beteiligen. Nutzer können auf diese Weise schnell ihre politischen Positionen durch ihre abgegebenen Antworten mit den Positionen der Parteien vergleichen. Der Wahl-O-Mat errechnet daraufhin den Grad der persönlichen Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien.

Wie viele Parteien stehen im Wahl-O-Mat zur Verfügung?

Für die anstehende Landtagswahl in Sachsen wurden insgesamt 19 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zugelassen. Dazu zählen neben den im Parlament bereits vertretenen politischen Kräften auch Neulinge wie das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) oder die Werteunion. Um schließlich in den Landtag einzuziehen, müssen die Parteien mindestens fünf Prozent der Wählerstimmen erhalten.

Lesen Sie auch: So funktioniert das Wahlsystem in Sachsen

Michael Kretschmer – CDU 

Der CDU-Politiker Michael Kretschmer ist Ministerpräsident des Freistaats Sachsen. Als er 2017 das Amt des Ministerpräsidenten übernahm, zählte er zu den jüngsten Regierungschefs in Deutschland. Der 49-Jährige gilt als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2024.


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Foto: imago images

Jörg Urban – AfD

Die AfD liefert sich laut Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze mit der CDU. Im Februar 2018 übernahm er den Vorsitz seiner Partei in Sachsen. Zudem führt der 59-Jährige die AfD-Landtagsfraktion.


Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Franziska Schubert, Wolfram Günther und Katja Meier – Die Grünen

In Sachsen tritt ein Spitzentrio für die Grünen an: Franziska Schubert, Wolfram Günther und Katja Meier (von links).

Franziska Schubert, 42 Jahre alt, ist seit 2020 Fraktionsvorsitzende. Wolfram Günther, 51 Jahre alt, ist seit 2019 Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Katja Meier, 45 Jahre alt, wurde 2019 zur Staatsministerin für Justiz, Demokratie, Europa und Gleichstellung ernannt.


Foto: Sebastian Willnow/dpa

Petra Köpping – SPD

In der gegenwärtigen Koalition von SPD, CDU und Grünen leitet die 66-jährige SPD-Politikerin Petra Köpping Sachsens Ministerium für Soziales und Gleichstellung, das auch den Gesundheitsbereich umfasst.

Foto: imago images

Sabine Zimmermann – BSW

Die 63-jährige Sabine Zimmermann schloss sich 2023 dem Bündnis Sahra Wagenknecht an. Im Februar 2024 wurde sie gemeinsam mit dem Unternehmer Jörg Scheibe zur Landesvorsitzenden des BSW in Sachsen gewählt.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Susanne Schaper und Stefan Hartmann – Die Linke

Die 46-jährige Landtagsabgeordnete Susanne Schaper und der 56-jährige Politikberater Stefan Hartmann treten gemeinsam als Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl 2024 für die Linke an.

Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Robert Malorny – FDP

Die Freien Demokraten streben unter der Führung von Robert Malorny den Wiedereinzug ins Landesparlament an. Der 45-jährige Malorny ist seit 2019 für die FDP im Dresdner Stadtrat tätig, zuletzt als Fraktionsvorsitzender.

Foto: imago images
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