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WiWo StartklarIWF-Prognose, Russlands Manöver, Tupper-Aktie: Das müssen Sie heute wissen

Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft? Was hat es mit den militärischen Manövern Russlands in der Arktis und Chinas vor Taiwan auf sich? Und warum stürzte die Tupperware-Aktie ab? Das müssen Sie heute wissen.Theresa Langwald-Došenović 11.04.2023 - 08:20 Uhr

Wir machen Sie startklar für den Tag

Foto: WirtschaftsWoche

Guten Morgen aus der WiWo-Redaktion. Unser neues Morgenformat „Startklar“ gibt Ihnen einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft mitreden zu können. Kurz und knackig, mit Zitaten, Posts und Tiefgang und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Dreh. Probieren Sie es aus!

1. Was heute wichtig wird: Konjunkturprognose, Taiwan, Russland in der Arktis und die Tupperware-Aktie

1. Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt am heutigen Dienstag eine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, hatte bereits deutlich gemacht, dass die Wachstumsaussichten infolge des Krieges in der Ukraine und der hohen Inflation weltweit bei unter drei Prozent liegen dürften. Auch für die kommenden fünf Jahre sagte sie ein „historisch schwaches“ Wachstum von um die 3 Prozent voraus. Derweil bekommt die Weltbank einen neuen Präsidenten. Der ehemalige Mastercard-CEO Ajay Banga soll den Umbau der Organisation vorantreiben. Doch ihre Probleme sind mannigfaltig.

2. Bei den chinesischen Manövern um Taiwan ist nach Angaben des taiwanischen Verteidigungsministeriums eine Rekordzahl von Militärflugzeugen der Volksbefreiungsarmee in der Nähe der Inselrepublik entdeckt worden. In den 24 Stunden bis Dienstagmorgen seien 91 Flugzeuge und zwölf Kriegsschiffe beobachtet worden. Schon länger wappnet sich Taiwan gegen einen drohenden Angriff Chinas. Neuere Satellitenbilder zeigen, wie auf Taiwan Golfplätze zu Raketenbasen und Kasernen umgebaut und alte Stützpunkte aus dem Zweiten Weltkrieg reaktiviert werden.

3. Der Frischhaltedosen-Hersteller Tupperware ist wegen Liquiditätssorgen heftig an der Börse unter Druck geraten. Nachdem die Firma vor akuten Geldnöten warnte, stürzte die Aktie am Montag um 49 Prozent auf 1,2 Dollar ab. Der Kurs fiel auf den niedrigsten Stand seit dem Rekordtief zu Beginn der Corona-Krise vor rund drei Jahren.

4. Eine Studie hat die Startbedingungen für Gründer in den größten deutschen Städten untersucht. Stuttgart und Düsseldorf liegen ganz vorne – die Start-up-Hauptstadt Berlin landet hingegen nur noch auf Rang zehn. Was ist da los?

5. Russlands Nordmeerflotte hat nach eigenen Angaben ein Großmanöver in den Gewässern der Arktis begonnen. An der Übung sollen 1800 Soldaten und mehr als ein Dutzend Schiffe teilnehmen. Die Sicherheit der Handelsmarine und der Seewege wie etwa der Nordostpassage stünden dabei im Vordergrund, heißt es laut Nachrichtenagentur Interfax seitens des Pressedienstes der Flotte. Die Passage wird wegen der zunehmenden Klimaerwärmung immer wichtiger für den Schiffsverkehr. Im Sommer ist sie inzwischen teilweise sogar ohne Eisbrecher passierbar. Für Russland ist sie wichtig, um Rohstoffe exportieren zu können, die das Land im hohen Norden fördert, etwa Erdgas, das von der Halbinsel Jamal in verflüssigter Form weitertransportiert wird. Das Manöver soll mehrere Tage andauern.

2. Die steile These für die Kaffeepause: Atomausstieg

In Deutschland werden am 15. April die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet. Doch unsere Nachbarn investieren in neue Meiler. Ausweg oder Irrweg? Sicher ist: Seit dem Ende der russischen Energielieferungen hat ein Umdenken eingesetzt.

3. Der Tiefgang des Tages: Entscheiden die Gene über unseren Erfolg?

Die Psychologin Kathryn Paige Harden ist überzeugt, dass Gene beeinflussen, wie weit wir es im Leben bringen. Eugeniker sehen sich durch ihre Arbeit bestätigt, Progressive lehnen sie ab. Wie forscht es sich zwischen allen Stühlen?

4. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte: Warum wir weniger Schweinefleisch essen

Foto: WirtschaftsWoche

Bratwurst und Braten verlieren ihren Status als Nationalspeisen – die Deutschen essen weniger Fleisch, vor allem vom Schwein. Bei Rind ist der Trend nicht so groß, Geflügel landet sogar häufiger auf dem Teller. Redakteurin Jacqueline Göbel hat aufgeschrieben, warum.

5. Welche Nachrichten heute sonst noch wichtig sind

6. Ihre Meinung ist gefragt



Wir wünschen Ihnen einen erkenntnisreichen Tag! Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis morgen an dieser Stelle.

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