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Solana SOL etabliert sich am Krypto-Markt – 6000 Prozent Kursplus in einem Jahr

Bitcoin, Libra, Ripple und Co.: verschiedene Kryptowährungen (Symbolbilder) Quelle: imago images

Die Kryptoszene hat in diesem Jahr den Solana-Coin für sich entdeckt. Was steckt hinter Solana – und welche Vorteile bietet die Kryptowährung?

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Es ist eine astronomische Wertentwicklung, die Solana in diesem Jahr hingelegt hat. Der Wert der Kryptowährung stieg innerhalb eines Jahres um gut 6000 Prozent. Damit schnitt er deutlich besser ab als der Bitcoin, der im selben Zeitraum ein Plus von etwa 349 Prozent verzeichnete.

Mit einer Marktkapitalisierung von 46 Milliarden Dollar ist er verglichen mit der größten und ältesten Kryptowährung ein Winzling. Dennoch, immer mehr Anleger interessieren sich für den Solana-Coin und begreifen ihn als Alternative zu den Mainstream-Kryptowährungen. Gemessen an der Marktkapitalisierung rangiert er inzwischen unter den Top Ten der Kryptowährungen, derzeit auf Platz sieben.

Was ist Solana (SOL)?

Hinter der Newcomer-Kryptowährung steht die Solana-Blockchain des gleichnamigen Unternehmens mit Hauptsitz in San Francisco. Konzipiert wurde Solana 2017 von Anatoly Yakovenko. Die Geschichte von Solana beginnt also gut zehn Jahre nach Entstehung des Bitcoins. Der erste Solana-Token (SOL) wurde im März 2020 auf den Markt gebracht.

Mit der Solana-Blockchain lassen sich digitale Verträge programmieren – sogenannte „Smart Contracts“. Diese dienen in der Kryptowelt dazu, Überweisungen an bestimmte Bedingungen zu knüpfen und sie so automatisiert ablaufen zu lassen. Das System soll 50.000 Transaktionen pro Sekunde durchführen können.

Wie hat sich der Solana-Kurs entwickelt?

Noch im April vergangenen Jahres notierte der Solana-Kurs deutlich unter einem Dollar, bis der Coin im Juli 2020 nachhaltig diese Grenze überschritt. Doch einen extremen Kursanstieg verzeichnet Solana erst seit diesem Jahr. Der Krypto-Crash im Mai diesen Jahres versetzte auch dem Solana-Kurs einen Dämpfer, infolgedessen Solana allerdings eine regelrechte Rally hinlegte. Aktuell notiert der Kurs bei etwa 157 Dollar. Sein bisheriges Rekordhoch erreichte Solana am 9. September bei einem Kurs von 191 Dollar.

Wer im vergangenen Jahr Investments in Solana-Coins getätigt hat, vervielfachte seinen Einsatz deutlich. Innerhalb eins Jahrs stieg der Kurs um 6000 Prozent. In der Krypto-Szene ist bereits vom „Solana-Sommer“ die Rede. Und als die Kurse sämtlicher Kryptowährungen Mitte September tief ins Minus rutschten, trotzte Solana der Korrektur.

An welchen Börsen ist Solana (SOL) handelbar?

Auf den großen Kryptohandelsbörsen können Anleger den Solana-Coin kaufen. Binance, Coinbase, Kraken und Bitpanda haben Solana unlängst in ihr Produktportfolio aufgenommen. Anders sieht es bei Neobrokern aus. Weder eToro, noch Trade Republic oder Scalable bieten derzeit den Handel mit dem Solana-Coin an.

Wie funktioniert das Solana-Mining?

Der Konsensmechanismus bei Solana basiert auf einer Kombination aus dem Proof-of-History- und dem Proof-of-Stake-Ansatz. Der Proof-of-History beweist, dass ein Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt stattgefunden hat. Beim Proof-of-Stake geben Validatoren die Transaktion frei und bekommen als Belohnung Coins.

Anders als beim Bitcoin ist beim Solana-Mining keine kostspielige Mining-Hardware nötig. Die wertvollste und älteste Kryptowährung der Welt arbeitet mit dem Proof-of-Work. Dabei werden neue Coins über die Rechenleistung von Computern geschürft. Das frisst viel Energie. Solanas Technik ermöglicht es, energieeffizienter und damit umweltschonender neue Coins zu kreieren.

Welche Vorteile hat Solana gegenüber Bitcoin und Co.?

Krypto-Anleger sehen im Solana-Coin großes Potenzial. Genau wie Ethereum, Cardano und Polkadot ist Solana eine Smart-Contract-Plattform, mit der sich digitale Verträge programmieren lassen. Der große Vorteil von Solana: Die Plattform ist schnell und günstig. Dank der Proof-of-History-Technik sind mehr als 50.000 Transaktionen pro Sekunde möglich. Pro Transaktion fallen Kosten von bloß 0,00025 Dollar an. Das macht Solana in der DeFi-Branche (dezentrale Finanzwirtschaft) beliebt.

Außerdem profitiert Solana vom anhaltenden NTF-Boom. NFT steht für „Non-Fungible-Token“, also eine nicht austauschbare Wertmarke. Dabei werden Dateien mit einer Signatur versehen und so zum Unikat gemacht. Solana hat einen eigenen Marktplatz für NFTs lanciert. Um dort mit NFTs handeln zu können, braucht man Solana-Token. So hat Solana auch abseits von der allgemeinen Entwicklung am Kryptomarkt Wachstumschancen.

Welche Nachteile hat Solana gegenüber dem Bitcoin?

Kryptowährungen sind schwankungsanfällig. Die Historie zeigt, dass die Kurse von Bitcoin und Co. immer mal wieder rapide nachlassen. Wegen ihres niedrigeren Handelsvolumens sind gerade kleinere Coins davon eher betroffen. Bislang allerdings folgte der Solana-Coin nicht den anderen Kryptowährungen, wenn ihre Kurse mal einbrachen.

Mehr zum Thema: Kryptowährungen polarisieren die Finanzwelt. Dabei bieten Investments in den Megatrend enorme Chancen – sofern es Anleger richtig machen.

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