3 Minuten WiWo: Adidas ausgeknockt, Seehandel in Not: Ihr Update am Abend
Adidas ist raus – als Ausstatter des DFB. Überraschend gab der gestern bekannt, ab 2027 einen Vertrag mit Konkurrent Nike einzugehen.
Foto: dpaGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Schlechte Nachricht für Adidas: Der Deutsche Fußball-Bund ruft die Ausrüster-Revolution aus. Ab 2027 wird Nike die Nationalmannschaften ausstatten. Die Adidas-Aktie reagiert prompt – und Habeck kritisiert den Wechsel. WiWo-Redakteur Stephan Knieps hat aufgeschrieben, warum der DFB nicht nein sagen konnte.
- Nach langem Hin und Her ist es so weit: Der Bundesrat hat dem umstrittenen Wachstumschancengesetz zugestimmt. Es geht um 3,2 Milliarden Euro. Ein Hoffnungszeichen für Deutschlands schwächelnde Wirtschaft, kommentiert WiWo-Redakteur Christian Ramthun. Unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit hat der Gesetzgeber in diesem viel diskutierten Gesetz auch neue Regeln für Erbschaften und Schenkungen versteckt.
- Ab dem 1. April soll Cannabis legalisiert werden. Trotz des Widerstands hat das Gesetz nun den Bundesrat passiert. Worum es Streit gibt und welche Regeln geplant sind. Ein Überblick.
- Eine exklusive Studie zeigt: Jede dritte Führungskraft im deutschen Handel sorgt sich um die Zukunft des eigenen Unternehmens. Um nicht gegenüber China ins Hintertreffen zu geraten, brauche es „deutliche Anstrengungen“.
2. Was nächste Woche wichtig wird
- Im Tarifkonflikt um die Lufthansa-Bodendienste beginnt die Schlichtung. Diese soll spätestens am 28. März enden. Damit sollen Streiks an Ostern vermieden werden.
- Am Montag startet der Bau der neuen Northvolt-Gigafabrik in Heide. Konzernchef Peter Carlsson fordert bereits weitere Investitionen in Höhe von etwa 20 bis 25 Milliarden Dollar.
3. Die steile These fürs After-Work-Event
Der anhaltende Taurus-Streit in der Ampel wird nach Einschätzung von Norbert Röttgen (CDU) weitergehen. Bundeskanzler Olaf Scholz habe sich sogar in eine „Sackgasse manövriert“. In der Außenpolitik habe der Kanzler „ein Vakuum“ entstehen lassen, sagt Röttgen im WiWo-Interview.
4. Der Tiefgang des Tages
Gegen 7.30 Uhr deutscher Zeit passiert die Crew der Al Jasrah die Hanisch-Inseln. Plötzlich erschüttern Explosionen das Schiff. Die Huthis haben Kampfdrohnen aufsteigen lassen, nehmen das Frachtschiff unter Feuer. Mehrere Container gehen in Flammen auf, stürzen ins Wasser. Der Kapitän alarmiert per Satellitentelefon die Zentrale in Hamburg. Spätestens jetzt ist klar: Die Attacken der Rebellen treffen nicht mehr nur Israel. Sondern auch Deutschland. Die Freiheit der Meere. Und den Welthandel. Und auch China und Russland markieren machtvoll maritime Exklusivansprüche. Unser Autoren-Team hat aufgeschrieben, wie es um den Seehandel steht und, ob Deutschland und Europa ihre Interessen noch schützen können.
5. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Vodafone, lange Zeit ärgster Konkurrent der Deutschen Telekom, verliert seit Jahren massiv Marktanteile. Jetzt soll es ein neuer Deutschlandchef richten, Marcel De Groot. Dabei ist klar: Erstmal wird die Lage noch komplizierter.
6. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Mietwohnungen sind hart umkämpft. Aus diesem Grund steigen jetzt auch wieder die Kaufpreise von Häusern und Wohnungen, zeigt eine neue Auswertung des Portals McMakler.
7. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend. Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis Montag an dieser Stelle!