Ethereum-Kurs (ETH) aktuell: US-Börsenaufsicht SEC genehmigt Ether-ETFs
Aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zum aktuellen Ether-Kurs im Überblick.
Foto: REUTERS23. Juli 2024 – US-Börsenaufsicht SEC genehmigt Ether-ETFs
Die US-Börsenaufsicht hat den Handel der ersten börsennotierten ETFs auf die Kryptowährung Ether genehmigt. Diese Ankündigung erfolgte in der Nacht auf Dienstag durch die SEC. Damit können die von Investmentfirmen wie BlackRock und VanEck angebotenen Produkte bereits ab Dienstag an den US-Börsen NYSE, Nasdaq und Cboe gehandelt werden.
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Bereits im Mai hatte die Börsenaufsicht grundsätzlich grünes Licht für Ether-Spot-ETFs gegeben, die Genehmigung der spezifischen Produkte stand jedoch noch aus. „Diese Entscheidung stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte dar und macht nun auch Kryptowährungen aus der zweiten Reihe zunehmend salonfähig“, kommentierte der Kryptoexperte Timo Emden von Emden Research. „Die regulatorischen Einschränkungen werden weiter gelockert.“
Die Marktreaktion blieb jedoch zurückhaltend, da die Genehmigung bereits erwartet worden war. Ether notierte laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei 3452,47 Dollar (Stand: 9:56 Uhr). Seit Jahresbeginn konnte Ethereum damit mehr als 51 Prozent zulegen.
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24. Mai 2024 – SEC lässt Ethereum-Spot-ETFs zu
Am Donnerstag nach Börsenschluss hat die US-Börsenaufsicht SEC die Einführung spezieller Ethereum-ETFs genehmigt. Dies ermöglicht es Privatanlegern, Ether, die zweitgrößte Kryptowährung nach Bitcoin, leichter zu handeln. Erstmals gibt es nun auch ein Investmentvehikel, das institutionellen Investoren den Zugang zur Digitalwährung eröffnet. Nur wenige Monate nach der Genehmigung von Bitcoin-ETFs hat die SEC somit auch Indexfonds für eine weitere Kryptowährung zugelassen.
Für ihre Entscheidung hat die SEC bis zur finalen Frist des ersten Antragstellers gewartet, dann jedoch die Anträge aller Anbieter genehmigt. In dieser Woche allein hat die Kryptowährung eine Wertsteigerung von fast 30 Prozent verzeichnet. Die Genehmigung wirkt als Booster für den gesamten Sektor. Auch andere Kryptowährungen reagierten auf die Entscheidung der Börsenaufsicht mit Kursgewinnen.
Bis zur endgültigen Handelsfreigabe fehlt jedoch noch ein Schritt. Zunächst erlaubt die SEC Handelsplätzen, Ethereum-ETFs anzubieten, wofür die Emittenten eine gesonderte Genehmigung benötigen. Laut Experten kann es noch einige Wochen dauern, bis die ETFs tatsächlich handelbar sind.
21. Mai 2024 – Hoffnung auf Ethereum-ETF lässt Ether-Preis steigen
Anzeichen für die US-Zulassung von börsennotierten Fonds, die direkt in Ethereum investieren, haben den Ether-Preis seit Wochenbeginn deutlich steigen lassen. Auch am breiteren Kryptomarkt legen die Kurse zu. Am Montag stieg der Ether-Preis um fast 14 Prozent, der stärkste Anstieg seit November 2022. Am Dienstag lag der Kurs zuletzt 5,5 Prozent im Plus bei 3.693 Dollar, dem höchsten Stand seit Mitte März.
Die US-Börsenaufsicht hat Berichten zufolge mindestens eine Börse und einen potenziellen Emittenten von Spot-Ether-ETFs kontaktiert, um 19b-4-Unterlagen zu aktualisieren. Dies wird als Hinweis auf eine steigende Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung durch die SEC gewertet, wie eine informierte Quelle mitteilte. In den sozialen Medien wird spekuliert, dass „die SEC eher zu einer möglichen Zulassung tendieren könnte“, so Chris Newhouse, Analyst bei Cumberland Labs. „Trader versuchen nun verzweifelt, Positionen aufzubauen, da viele die Möglichkeit einer Zulassung vollständig abgeschrieben hatten.“ Ein Sprecher der SEC erklärte, die Behörde nehme zu einzelnen Anträgen keine Stellung.
16. Mai 2024 – US-Inflationsrate sinkt leicht auf 3,4 Prozent
Im April meldete das US Bureau of Labor Statistics einen leichten Rückgang der Inflationsrate in den USA. Die Verbraucherpreise stiegen nur um 3,4 Prozent, verglichen mit 3,5 Prozent im März. Experten hatten ebenfalls eine Inflationsrate von 3,4 Prozent für April prognostiziert. Die neuen Daten wurden mit großem Interesse erwartet, da es zuvor Bedenken gab, dass die Inflationsrate höher ausfallen könnte. Niedrigere Preise für Neuwagen und günstigere Flugtickets trugen maßgeblich dazu bei, dass die jährliche Preissteigerung nur 3,4 Prozent betrug. Die Inflationsrate ist ein wichtiger Faktor für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Bei sinkenden Preisen könnte die Fed die Zinsen senken. Derzeit wird intensiv darüber spekuliert, wann die Fed ihre erste Zinssenkung vornehmen wird.
Ursprünglich hatte die Zentralbank für dieses Jahr mehrere Zinssenkungen angekündigt. Doch die Inflation hat sich als hartnäckiger erwiesen als erwartet und wird voraussichtlich in diesem Jahr nicht das angestrebte Ziel von zwei Prozent erreichen.
2. Mai 2024 – Fed belässt Leitzins unverändert
Die US-Notenbank Fed hat die Hoffnungen auf eine schnelle Zinssenkung in diesem Jahr gedämpft und Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Inflation geäußert. Bei einer Pressekonferenz in Washington erklärte Fed-Chef Jerome Powell, dass es länger dauern könnte als erwartet, bis die Fed genügend Vertrauen in den Rückgang der hohen Inflation hat. Die Notenbank der größten Volkswirtschaft der Welt hat den Leitzins zum sechsten Mal in Folge auf einem hohen Niveau belassen, das seit über 20 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Der Zinssatz liegt weiterhin zwischen 5,25 und 5,5 Prozent, was es Geschäftsbanken ermöglicht, sich Geld von der Zentralbank zu leihen.
Powell betonte jedoch, dass er eine Zinserhöhung für unwahrscheinlich hält. Es bleibt offen, wie weit die Fed die Zinsen in diesem Jahr senken wird. Ursprünglich hatte die US-Notenbank für dieses Jahr drei Zinssenkungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte vorhergesagt. In einer im März veröffentlichten Schätzung ging die Fed für 2024 von einem durchschnittlichen Leitzins von 4,6 Prozent aus. Powell vermied jedoch, sich festzulegen, ob diese Prognose bestehen bleibt. „So denke ich nicht darüber“, sagte er. Wenn die Fed ausreichend Vertrauen in die Daten hat, wird sie die Zinsen senken, berichtete die DPA. Es sei jedoch unklar, wie lange das dauern werde. Die USA könnten sich auf eine längere Phase mit hohen Zinsen einstellen müssen.
Eine neue Zinsprognose wird die Fed erst im Juni veröffentlichen. „Eine Zinssenkung im Juni ist nach der heutigen Notenbanksitzung vom Tisch“, reagierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank. „Die Wortwahl der US-Notenbanker lässt darauf schließen, dass sich eine Zinssenkung in die zweite Jahreshälfte verschiebt – mindestens.“
22. November 2023 – Nach Binance: SEC zerrt Kryptobörse Kraken vor Gericht
Im Bestreben, den Kryptowährungsmarkt zu regulieren, zeigt die US-Börsenaufsicht weiterhin Entschlossenheit. Nach den rechtlichen Schritten gegen Binance und Coinbase hat die SEC am Dienstag auch Klage gegen Kraken, eine weitere Kryptobörse, eingereicht. Ähnlich wie in den vorherigen Fällen wird dem Unternehmen vorgeworfen, eine nicht lizenzierte Handelsplattform zu betreiben. Die SEC behauptet, dass Kraken seit 2018 Hunderte Millionen Dollar durch Kryptowährungsgeschäfte erwirtschaftet hat und dabei Wertpapiergesetze ignoriert habe.
Kraken hat angekündigt, sich gegen die Anschuldigungen verteidigen zu wollen. Das Unternehmen bezeichnet die Einstufung von Kryptowährungen als Wertpapiere durch die SEC als „rechtlich und faktisch falsch und politisch katastrophal.“ Kraken betont, dass es Sache des US-Kongresses sei, über eine Regulierung der Branche zu entscheiden, und stellt klar, dass die laufenden Geschäfte nicht von der aktuellen Klage beeinträchtigt werden. Gegründet im Jahr 2011 zählt Kraken zusammen mit Binance und Coinbase zu den weltweit umsatzstärksten Kryptobörsen.
21. November 2023 – Gründer der größten Krypto-Börse Binance steht vor Rücktritt
Binance und ihr CEO, Changpeng Zhao, haben eingewilligt, Verstöße gegen Geldwäschegesetze und Sanktionen zuzugeben. Infolgedessen wird Binance eine Strafe in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar zahlen. Diese Geldbuße wurde von Janet Yellen als die höchste bezeichnet, die jemals vom Finanzministerium verhängt wurde.
Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Justizministerium wird Zhao, auch als „CZ“ in der Branche bekannt, seine Position als CEO von Binance aufgeben. Obwohl er die Mehrheit der Anteile an der von ihm gegründeten Börse behalten darf, ist es ihm für einen Zeitraum von drei Jahren untersagt, eine Managementposition dort zu bekleiden. Gleichzeitig wurde eine Klage der Derivate-Aufsicht CFTC beigelegt, während eine Klage der US-Börsenaufsicht noch aussteht.
16. November 2023 – Commerzbank erhält Lizenz zur Verwahrung von Kryptowährungen
Die Commerzbank hat gemäß einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters eine Lizenz für die Verwahrung von Kryptowährungen erhalten. Dies ermöglicht dem Geldinstitut mit Sitz in Frankfurt, ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen im Bereich Kryptowährungen aufzubauen. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, zuständig für das operative Geschäft im Vorstand der Commerzbank, bezeichnete den Erhalt der Lizenz als einen bedeutenden Meilenstein. In einem ersten Schritt plant die Bank, ihren institutionellen Kunden eine sichere, regulatorisch konforme und zuverlässige Plattform für die Verwahrung von Kryptowerten auf Basis der Blockchain-Technologie anzubieten.
Die Lizenz eröffnet der Commerzbank die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte, insbesondere Kryptowerte, anzubieten. Dies markiert eine Entwicklung, da Banken zuvor aufgrund von Risiken und dem Potenzial für Geldwäsche zögerten, in diese Anlageklasse einzusteigen. Nun wagen sie sich jedoch langsam in diesen Sektor vor, insbesondere nach der Erholung der wichtigsten digitalen Währung Bitcoin von den Marktturbulenzen nach einer Reihe von Branchenskandalen.
14. November 2023 – US-Inflation fällt niedriger aus als erwartet
Nach überraschend positiven Inflationsdaten in den USA scheinen viele Anleger davon auszugehen, dass der Kampf gegen die Preissteigerung in den Vereinigten Staaten möglicherweise bereits gewonnen sein könnte. Am Dienstag veröffentlichte das US-Arbeitsministerium aktuelle Zahlen, die einen Anstieg der Verbraucherpreise in der größten Volkswirtschaft der Welt um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigen. Die Kerninflation, die Preisschwankungen bei Energie und Lebensmitteln ausklammert, liegt im Oktober in den USA bei 4,0 Prozent und damit ebenfalls niedriger als prognostiziert. Im September betrug die Kerninflation in den USA noch 4,1 Prozent.
Es wird erwartet, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 12. Dezember den Leitzins stabil halten und nicht erneut anheben wird. Der derzeitige Zinssatz in den USA liegt in einer Spanne von 5,25 bis 5,5 Prozent, dem höchsten Stand seit 22 Jahren. Ökonomen sind der Auffassung, dass die Fed besonderen Wert auf die Kerninflation legt. Die kürzlich veröffentlichten Daten könnten daher die Erwartungen an eine entspanntere Geldpolitik der Fed stärken.
10. November 2023 – BlackRock beantragt Ethereum-Spot-ETF; Ether steigt über 2000-Dollar-Marke
BlackRock hat in Delaware Unterlagen für einen Ethereum-Spot-ETF eingereicht, wie aus Dokumenten hervorgeht, die auf der Website der Delaware Department of State Division of Corporations veröffentlicht wurden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Damit macht BlackRock nun den zweiten großen Schritt in Sachen Krypto-ETFs, nachdem das Unternehmen im Juni bereits einen Bitcoin-Spot-ETF beantragt hatte.
Der Ether-Kurs liegt in der Folge um 8,6 Prozent an und überschritt die psychologisch wichtig Marke von 2000 Dollar. Damit erreichte die zweitgrößte Kryptowährung den höchsten Stand seit April. VanEck, Invesco, 21Shares und andere Vermögensverwalter haben ebenfalls Anträge für einen entsprechenden Spot-Ether-ETFs eingereicht. „Dies war in meinen Augen völlig unerwartet und war nur eine Frage des Wann, nicht des Ob“, sagte James Seyffart, Analyst bei Bloomberg Intelligence. Die Tatsache, dass mit BlackRock eine Wall-Street-Größe in den Markt einsteigt, beflügelt den Ether-Kurs.
Derzeit gibt es noch keinen Handel mit US-ETFs, die Bitcoin oder Ether direkt halten. Für die Krypto-Community wäre es ein Gewinn, wenn solche Fonds für den Handel mit US-Anlegern zur Verfügung stünden, da sie vielen Anlegern den Eintritt in den Markt ermöglichen würden. Außerdem sind ETFs in der Regel mit niedrigeren Verwaltungsgebühren verbunden als andere Fondsarten, was sie für Kleinanleger attraktiver macht. Die Emittenten versuchen sich seit einem Jahrzehnt an Bitcoin-Spot-ETFs, bislang ohne Erfolg – obwohl die Regulierungsbehörden dieses Mal offenbar offener sind. Anfang des Jahres verlor die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren gegen den Vermögensverwalter Grayscale Investments, der einen Bitcoin-Trust in einen ETF umwandeln wollte.
2. November 2023 – Fed hält US-Leitzins konstant
Die US-Zentralbank Fed lässt den Leitzins erneut unverändert. Dieser bleibt damit im Bereich von 5,25 bis 5,50 Prozent, wie die Fed bekannt gab. Dies ist der höchste Wert seit 22 Jahren. Die Notenbanker lassen jedoch die Möglichkeit offen, die Zinsen in naher Zukunft erneut zu erhöhen. So betonte die Fed: „Aktuelle Indikatoren deuten darauf hin, dass die Wirtschaftstätigkeit im dritten Quartal kräftig gewachsen ist.“ Sollte dies zu einer erneuten deutlichen Inflation führen, könnten weitere Zinserhöhungen erforderlich sein.
20. September 2023 – Anleger erwarten gespannt das FOMC-Meeting der Fed
Im August verzeichnete die Inflation in den USA erneut einen leichten Anstieg und lag zuletzt um 3,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die wachsende Sorge besteht nun darin, dass nach der ersten Inflationswelle möglicherweise eine zweite folgen könnte, die potenziell eine Rezession auslösen könnte. In den USA wird mittlerweile teilweise von einer eventuellen „zweiten Welle“ der Inflation gesprochen, ähnlich der Inflationsphase in den 1970er Jahren. Dies hat dazu geführt, dass Anleger zunehmend vorsichtiger werden.
Seit Anfang 2022 wurden die Zinsen in den USA kontinuierlich angehoben. Derzeit gehen die meisten Marktbeobachter davon aus, dass weitere Zinserhöhungen vorerst nicht zu erwarten sind. Daher wird erwartet, dass die Federal Reserve bei ihrer heutigen Sitzung den Leitzinskorridor in der Spanne zwischen 5,25 und 5,5 Prozent unverändert belässt. Diese Erwartung basiert auf der Verlangsamung des Stellenaufbaus auf dem US-Arbeitsmarkt und dem nachlassenden Lohnwachstum. Ein weiterer Faktor, der eine Pause im Zinserhöhungszyklus unterstützt, ist die Verlangsamung der Inflation, wobei die Kerninflationsrate derzeit nur noch bei 4,3 Prozent liegt und voraussichtlich weiter abnehmen wird.
Für Anleger ist weniger die konkrete Zinsentscheidung von Bedeutung als vielmehr der Ausblick in die Zukunft. Derzeit gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass es zumindest bis Mitte des kommenden Jahres in den USA eine Möglichkeit für sinkende Zinsen geben könnte. Trotz des jüngsten Anstiegs der Ölpreise verharren die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen in der Nähe ihres kürzlich erreichten 16-Jahres-Hochs. Aktuell liegen sie bei 4,36 Prozent, nachdem sie am Dienstag mit 4,371 Prozent den höchsten Stand seit 2007 erreicht hatten. Das FOMC-Meeting findet am Mittwoch, den 20. September 2023, um 20 Uhr deutscher Zeit statt, gefolgt von einer Pressekonferenz, bei der Fed-Chef Jerome Powell das weitere Vorgehen der Zentralbank im Kampf gegen die Inflation in den USA erläutern wird.
15. September 2023 – Deutsche Bank geht Partnerschaft mit Taurus SA ein
Die Deutsche Bank AG hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Einführung eines Verwahrungsdienstes für digitale Vermögenswerte gemacht, indem sie eine Vereinbarung mit dem schweizerischen Krypto-Technologieunternehmen Taurus SA unterzeichnet hat. Gemäß einer gemeinsamen Ankündigung der beiden Unternehmen vom Donnerstag wird die Deutsche Bank die Technologie von Taurus SA nutzen, um Verwahrungs- und Tokenisierungsdienstleistungen anzubieten. Dieser strategische Schritt eröffnet der Deutschen Bank die Möglichkeit, ihren Kunden die Verwahrung digitaler Vermögenswerte anzubieten. Die Vereinbarung ist Teil eines geplanten Starts, den Paul Maley, globaler Leiter der Wertpapierdienstleistungen der Deutschen Bank, bereits im Februar in einem Interview mit Bloomberg News angekündigt hatte.
Trotz eines allgemeinen Rückgangs der Vermögenspreise und dem Zusammenbruch mehrerer großer Unternehmen setzen Banken weiterhin auf den Ausbau ihrer Kryptosysteme. Unternehmen wie Nomura und Julius Baer haben in diesem Sommer ihre Krypto-Aktivitäten in aufstrebenden Zentren wie Dubai ausgeweitet, wo die Regulierungsbehörden fortschrittlicher in Bezug auf digitale Vermögenswerte sind. Paul Maley äußerte sich dazu wie folgt: „Angesichts der erwarteten Entwicklung des Marktes für digitale Vermögenswerte in Billionenhöhe ist dies sowohl für Investoren als auch für Unternehmen eine Top-Priorität.“ Daher müssen Depotbanken sich darauf vorbereiten, ihre Kunden in diesem Bereich zu unterstützen. Die Deutsche Bank hatte bereits im vergangenen Jahr ihre Absicht angekündigt, in den Bereich der digitalen Verwahrungsdienstleistungen vorzustoßen, jedoch waren zu diesem Zeitpunkt nur wenige Details bekannt. Im Februar beteiligte sich die Deutsche Bank gemeinsam mit der Credit Suisse Group AG, der Pictet Group und der Arab Bank Switzerland Ltd. an einer Finanzierungsrunde in Höhe von 65 Millionen Dollar für das in Genf ansässige Unternehmen Taurus.
13. September 2023 – Inflation in den USA zieht an
Die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten zeigt erneut einen Anstieg: Im Vergleich zum Vorjahr beträgt sie im August 3,7 Prozent, was höher ist als von Analysten erwartet. Im Juli lag die Inflationsrate noch bei 3,2 Prozent. Hingegen ist die Kerninflation, die Preisschwankungen bei Energie und Lebensmitteln ausklammert, im August von 4,7 auf 4,3 Prozent gesunken.
Diese Entwicklungen richten erneut das Augenmerk auf die US-Notenbank Fed. Es wird erwartet, dass die Fed bei ihrer Sitzung am 20. September den Leitzins stabil halten wird, nachdem sie ihn in elf der letzten zwölf Sitzungen angehoben hat. Der aktuelle Zinssatz liegt in einer Spanne von 5,25 bis 5,5 Prozent, dem höchsten Stand seit 22 Jahren. Ökonomen sind der Ansicht, dass die Fed besonders auf die Kerninflation achtet. Im vergangenen Monat wurden die Preise vor allem durch steigende Energiekosten angetrieben, was sich auch an den Tankstellen bemerkbar machte. Die Benzinpreise stiegen im August um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie Daten des US-Automobilverbands (AAA) zeigen. Fed-Chef Jerome Powell hat Ende August bei der großen Notenbankertagung in Jackson Hole nicht eindeutig angekündigt, ob er im Winter erneut Zinserhöhungen vornehmen wird. Marktteilnehmer hoffen darauf, dass das Ende der Zinserhöhungen in Sicht ist.
16. November 2021 – Ether mit neuem Allzeithoch
Ether steigt auf ein neues Allzeithoch von 4.891,70 Dollar.