3 Minuten WiWo: Streit um Taurus, endlich Zinsen auf dem Konto und Immobilien-Retter Lego: Ihr Update am Abend
Häusern im Lego-Prinzip könnte die Zukunft gehören
Foto: WirtschaftsWocheGuten Abend aus der WiWo-Redaktion. Hier finden Sie einen kompakten Überblick über alles, was Sie heute wissen müssen, um im Bereich Wirtschaft auf dem Laufenden zu sein. Kurz und knackig, mit Zitaten, Tiefgang, Nutzwert und vor allem dem ganz eigenen WiWo-Blick.
1. Was uns heute beschäftigt hat
- Die Opposition in Thüringen erwirkt eine Senkung der Grunderwerbsteuer. Politisch mag der Schulterschluss mit der AfD fragwürdig gewesen sein, für Häuslebauer ist er richtig – auch wenn eine andere Form der Entlastung noch mehr gebracht hätte.
- Wieder einmal zeigt sich: Der Chip- und Lichtkonzern AMS Osram steht unter erheblichem Druck. Nun greift der neue Chef Aldo Kamper durch.
- Der Zinswettbewerb geht weiter: Der Neobroker Trade Republic hebt seine Zinsen deutlich an – ohne zeitliche Beschränkung und für alle Kunden. Zudem soll es neue Produkte geben.
- Rheinmetall produziert künftig Teile des Rumpfs des Lockheed-Kampfjets. Nun hat die Lufthansa bestätigt, dass sie sich an Fertigung und Wartung der Flugzeuge beteiligt.
- Die britische Chipschmiede Arm ist beim ihrem erneuten Börsengang durch die Decke gegangen. Aber ist die astronomisch hohe Bewertung gerechtfertigt?
- Der glänzende Arm-Börsenstart zeigt, wie scharf Investoren auf Erfolgsunternehmen sind. Die Aussicht auf ein Ende der strengen Notenbankpolitik stimuliert zusätzlich. Dem Dax gibt das neuen Auftrieb.
- Auch der Ölpreis steigt weiter und nimmt Kurs auf die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Was nun zu erwarten ist.
+++ Schlusskurs: So lief es heute an der Börse +++ Dax: 15.893,53 Punkte (+0,56 Prozent) +++
2. Die steile These fürs After-Work-Event
Die Staatsbesuche von Kim Jong Un in Russland und Annalena Baerbock in der Ukraine zeigen den tiefen Riss in der Welt. Doch wie lange hält die Politik noch durch?
3. Der Tiefgang des Tages
Der Neubau in Deutschland droht zu kollabieren. Das Bauen in Serie gilt nun als Hoffnungsträger in der Immobilienkrise. Seriell gebaute Wohnungen könnten mit einem Quadratmeterpreis von 2500 bis 3000 Euro günstiger auf den Markt gebracht werden als konventionell gebaute Objekte. Dementsprechend könnten Vermieter eine deutlich niedrigere Mindestmiete verlangen und trotzdem noch Rendite erzielen: 10 statt 18 Euro je Quadratmeter – 44 Prozent weniger. Kann das Lego-Prinzip die Wohnungsnot lindern?
4. Diese Grafik sagt mehr als 1000 Worte
Was springt heraus, wenn Anleger 15 Jahre lang in einen ETF-Sparplan einzahlen und dann 25 Jahre lang gleich viel entnehmen? Die große Musterrechnung für jeden Startmonat seit 1960 liefert spannende Erkenntnisse
5. Das können Sie heute Abend für Ihr Geld tun
Einige europäische Länder geben jetzt Zinspapiere direkt an ihre Bürger aus, um sich frisches Geld zu besorgen. Könnte Deutschland die einst beliebten „Schätzchen“ wiederbeleben?
6. Ihre Meinung ist gefragt
Wir wünschen Ihnen einen anregenden Abend! Schauen Sie sich gerne noch etwas bei uns um. Ansonsten bis Montag an dieser Stelle.