Stefan BielmeierKolumnist – Stefan Bielmeier, Jahrgang 1966, ist Bereichsleiter Research und Chefvolkswirt der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank in Frankfurt am Main.Wirtschaft im Weitwinkel Wohin mit dem Geld im Niedrigzins-Umfeld? Für Sparer sind die niedrigen Zinsen ein Graus. Auf dem Konto wird das Geld weniger, weil die Gebühren die Mini-Zinsen meist übersteigen. Und nach Abzug der Inflation ist der Wertverlust noch größer. Was tun?von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Die unsichtbaren Risiken bei Anleihen wachsen Die sich weltweit abschwächende Konjunktur macht den Investoren das Geschäft schwer. Sie müssen ein immer größeres Risiko eingehen, um überhaupt noch eine nennenswerte Rendite auf ihre Investments zu erzielen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel EU und Börse: Die Gelassenheit ist trügerisch, die Risiken steigen Gefahr für die Kapitalmärkte: Wenn immer mehr Länder der bisherigen Reformpolitik den Rücken kehren, birgt das erhebliche Gefahren für die Finanz- und Wirtschaftspolitik der EU – und damit auch für Anleger.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Die Belastungen für die Wirtschaft nehmen zu Trump hat die Zölle für chinesische Waren erhöht und droht jetzt sogar mit Zöllen auf alle chinesischen Importe. Sein permanentes Drehen an der Zollspirale gefährdet die weltweite Konjunktur – und damit auch Europa.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Rechtsruck bei EU-Wahl würde Börsen nicht belasten Rechtspopulisten dürften im neuen EU-Parlament deutlich an Stärke gewinnen. Dennoch wird es ihnen nicht gelingen, die politische Arbeit der EU nachhaltig zu behindern. Die Probleme lauern anderswo.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Deutschland müsste mehr Geld ausgeben – kann aber nicht Deutschland muss mehr Geld ausgeben. Das fordern nicht nur IWF und OECD. Aber selbst, wenn die Bundesregierung wollte, könnte sie diese Forderung nicht erfüllen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Der EZB geht der Kompass verloren Sowohl Inflation als auch Inflationserwartung im Euroraum fallen. Sollte diese Entwicklung anhalten, könnte die Europäische Zentralbank zum Handeln gezwungen werden – mit möglicherweise schwerwiegenden Nebenwirkungen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Das italienische Problem kehrt zurück Italien ist die schwächste Wirtschaft im Euro-Raum, das erhoffte Wirtschaftswachstum ist bislang ausgeblieben. Vielmehr rutscht das Land in eine Rezession und die EU muss sich erneut mit den hohen Schulden beschäftigen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Deutsche Autoindustrie ist das falsche Ziel für US-Strafzölle Die Zolldrohungen der USA schweben wie ein Damoklesschwert über Deutschlands Autobranche. Doch nicht nur sie wird voraussichtlich leiden: Die Zölle träfen auch die amerikanische Exportwirtschaft.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Der Wohnungsmarkt wird ein immer heikleres Investmentterrain Freud und Leid liegen im Immobilienmarkt dicht beieinander. Dank niedriger Zinsen und steigender Nachfrage sind Immobilien ein lukratives Investment. Wäre da nicht das knappe Wohnungsangebot – eine gefährliche Mischung.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Chance vertan: Zinsen bleiben niedrig Die negativen Einlagenzinsen der EZB belasten Unternehmen und Banken, die Gelegenheit, diese „Sondersteuer“ nun abzuschaffen, hat die Notenbank verstreichen lassen. Warum es für eine Zinsanhebung kaum Spielräume gibt.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel KIeine Erfolge und dramatische Einbrüche im Handelsstreit Im Handelsstreit zwischen den USA und China ist die Spirale der Eskalation wohl zunächst gestoppt, die Nervosität an der Börse hat sich etwas gelegt. Vor allem die chinesischen Gegenzölle zeigen Wirkung.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Das Rezessionsgespenst hält die Märkte im Bann An den Finanzmärkten gehen in diesen Tagen übertriebene Rezessionssorgen um. Die Aktieninvestoren reagieren verschreckt, der Dax ist seit Anfang Dezember nochmals um fast zehn Prozent gefallen. Wie geht es weiter?von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Diese drei Gefahren lauern hinter Dividendenaktien Die Stimmung an den weltweiten Börsen ist schlecht: Handelsstreit, Brexit und Krisen in Italien und Frankreich belasten die Wirtschaft. Wer sein Heil in Dividendenaktien sucht, könnte jedoch böse überrascht werden.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Für einen Zinsschritt der EZB wird es eng Noch im Jahr 2017 trieb vor allem die Industrie den Konjunkturaufschwung im Euro-Raum. Aber inzwischen ging viel Dynamik verloren. Für die Länder und die Europäische Zentralbank wird ein Gegensteuern schwierig.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Italien verfolgt einen Plan, der noch nie funktioniert hat Mit hohen Investitionen möchte Italien versuchen, seine eigene Wirtschaft anzukurbeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass das funktioniert, ist sehr gering. Eher werden Italiens Schulden zum Showdown für die Euro-Zone.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Wohin steuert der Dax zum Jahresende? Aktieninvestoren sind meist Optimisten. Aber seit Anfang Oktober haben viele ihren Glauben an eine gute Zukunft verloren und die Kurse fallen weltweit. Geht es weiter abwärts? Womit Anleger beim Dax rechnen können.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Euro-Konjunktur: Das Ende des Booms hat bereits begonnen Kein Aufschwung hält ewig. Das gilt auch für den langen Aufschwung in der Eurozone. Welcher Faktor letztendlich die nächste Rezession auslöst, ist noch ungewiss. Aber die Zahlen sprechen eine klare Sprache.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Der Wohngipfel hat eine historische Chance verpasst Kürzlich lud die Kanzlerin zum Wohnungsgipfel. Das Problem: Wohnungsnot. Das Ergebnis: auf ganzer Linie enttäuschend. Statt bürokratische Hindernisse beim Wohnungsbau beiseite zu räumen, stehen uns neue bevor.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Investoren fliehen vor dem türkischen Despoten Wirtschaftskrimi am Bosporus! Währung, Börse und Wirtschaftswachstum sind auf massiver Talfahrt. Erdoğan & Co müssen einlenken und ihre Wirtschaftspolitik grundlegend ändern. Die Situation wird täglich bedrohlicher.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Europas Aktienmärkte sind in Gefahr Die Drohungen aus den USA in Richtung Europa und Asien werden immer schriller. Die asiatischen Aktienmärkte sind bereits massiv unter Druck geraten. Diese negative Entwicklung könnte nun auch nach Europa kommen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Protektionistische Politik kostet Wachstum und Wohlstand Immer mehr Staaten verfolgen eine protektionistische Politik. Setzt die sich durch, wäre es das Ende der Globalisierung, Zinsen und Inflation müssten steigen. Wie uns der Protektionismus schadet.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Das aktuelle Zollregime ist nicht mehr zeitgemäß Zölle passen nicht in die heutige Welt. Aber der von US-Präsident Donald Trump vom Zaun gebrochene globale Zollstreit wird nicht zu einer Lösung des Problems führen. Stattdessen werden alle unter der Zollspirale leiden.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Der wahre Grund für die Steuersenkung der USA Seit Monaten fallen die europäischen Stimmungsindikatoren. Bislang war das noch kein Grund zur Sorge, die Stimmung in den Unternehmen ist weiter gut. Doch Vorsicht: Die weltpolitische Lage hinterlässt immer mehr Spuren.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Die Euro-Gemeinschaft braucht mehr Disziplin Die europäische Staatsschulden- und Bankenkrise hat eklatante Konstruktionsschwächen der Währungsunion, darunter wirkungsschwache Sanktionsmechanismen, zu Tage gefördert. Jetzt ist mehr Disziplin gefordert.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Die Iran-Krise ist eine Chance für Europa Wirtschaftsmächte wie Deutschland protestieren lautstark gegen Trumps Kündigung des Iran-Abkommens. Doch mehr passiert nicht. Dabei wäre jetzt der beste Moment für die Europäische Union, das Heft in die Hand zu nehmen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Macron drängt und Deutschland bremst… Frankreichs Präsident Macron steht an der Spitze der Europa-Erneuerer. Er wirbt für ein demokratisches, solidarisches und ökonomisch ein Stück weit staatsgelenktes Europa. Bundeskanzlerin Angela Merkel dagegen bremst.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Beim demographischen Wandel ist Finnland Vorbild Die deutsche Politik vernachlässigt noch immer die Probleme durch den demografischen Wandel. In Finnland hingegen hat die Regierung bereits viele wichtige Maßnahmen zur Zukunftssicherung beschlossen und umgesetzt.von Stefan BielmeierStreit mit Russland Sanktionen wären auch für Großbritannien schmerzhaft Nach dem Anschlag auf einen russischen Ex-Agenten droht der Streit zwischen Russland und dem Westen zu eskalieren. Das Verhängen wirtschaftlicher Sanktionen ist ein realistisches Szenario. Was werden die Folgen sein?von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Toxische Mischung: China steht vor großen Herausforderungen Chinas Präsident Xi Jinping ist stärker denn je. Doch er muss aufpassen, dass das Land nicht der nächste Lehman-Fall wird.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Droht jetzt ein globaler Handelskrieg? Donald Trump hält seine Wahlkampfversprechen, auch die unsinnigen. Jüngstes Beispiel: Schutzzölle für die Stahl- und Aluminium-Industrie. Betroffene Länder drohen schon mit Gegen-Zöllen. Kommt es zum Handelskrieg?von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Inflationssorgen in den USA sind aktuell unbegründet Die USA erfreuen sich eines robusten Wirtschaftswachstums, niedriger Arbeitslosigkeit und kräftig steigender Häuserpreise. Ein Anziehen der Inflation wäre da absolut normal. Aber diesmal wird es anders kommen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Digitalisierung muss ganz oben auf die GroKo-Tagesordnung! Digitalisierung und Automatisierung verändern die Gesellschaft radikal, es drohen Facharbeitermangel und Arbeitslosigkeit zugleich. Und die Politik interessiert sich kaum dafür. Dabei müssen wir uns dringend vorbereiten.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Kryptowährungen - einsteigen oder Finger weg? Gestartet bei weniger als zehn Dollar stieg der Bitcoin bis kurz vor Weihnachten über 20.000 Dollar. Dann der Absturz, aktuell kostet ein Bitcoin "nur" noch rund die Hälfte. Ist das nun eine Gelegenheit zum Einstieg?von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel 2018 wird das Jahr der Notenbanken Für die Kapitalmärkte wird 2018 überaus spannend: Die Notenbanken müssen im schwierigen Umfeld beweisen, dass sie richtige Maß an geldpolitischer Straffung finden. Das dürfte mit mehr Volatilität einhergehen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Trump ist nicht schlecht für die USA Aller Kritik zum Trotz: Unter US-Präsident Trump läuft die US-Konjunktur bestens. Und die Aussichten sind vor allem aus zwei Gründen auch weiterhin gut.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Comeback der europäischen Aktien Die europäischen Aktienmärkte waren in den vergangenen Jahren bei Investoren nicht sehr beliebt – abgesehen von Deutschland. Der Euro Stoxx 50 entwickelte schlechter als Dax und Dow Jones. Das könnte sich jetzt ändern.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Italien hat andere Probleme als den Euro Italien ist das größte Sorgenkind Europas: hohe Arbeitslosigkeit, die höchste Staatsverschuldung im Euro-Raum und Banken mit vielen notleidenden Krediten. Noch schlimmer ist, dass die Probleme nicht angegangen werden.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Gelingt in den USA eine große Steuerreform? US-Präsident Donald Trump plant eine historische Steuerreform. Es ist zu befürchten, dass bei einem Kompromiss auf die Schnelle eine nachhaltige Steuerpolitik auf der Strecke bleibt.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Haben sich die Löhne von der Konjunktur abgekoppelt? Alle Ampeln stehen auf Grün. Die Konjunktur in der Eurozone gewinnt immer mehr an Fahrt. Eigentlich müssten nun auch die Löhne und Gehälter in der Eurozone deutlich ansteigen. Doch das passiert nicht.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Europa en marche Die Diskussion über die Zukunft Europas nimmt nach einer längeren Ruhephase endlich wieder Fahrt auf. Europa ist dabei, sich vom System Merkel zu emanzipieren – gut für die Finanzmärkte!von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Niemand will die Rente mit 70 - aber sie kommt Im Wahlkampf hätte es durchaus Themen für harte Auseinandersetzungen gegeben. Beispiel: Die Rente mit 70. Keiner will sie und dennoch wird sie kommen. Über das "Wann?" und "Wie?" könnten Kandidaten trefflich streiten.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Globalisierung kann nicht gerecht sein Die Globalisierungsdebatte dreht sich um zwei Fragen: Kann Globalisierung gerecht sein? Und: Verbessert sie unseren Wohlstand? Die ehrliche Antwort auf die erste Frage: Nein. Und auf die zweite: Ja. Warum das so ist.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Wirkungslose Wahlprogramme gegen steigende Mieten Die Wohnungspreise und Mieten in den Metropolen steigen und steigen. Alle Parteien haben sich dieses Themas angenommen und Lösungsvorschläge im Wahlprogamm. Bringt die Wahl etwa die Wende? Wohl kaum.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Kritik an deutscher Lohnpolitik geht ins Leere IWF, OECD oder die EU-Kommission kritisieren lautstark, dass rund acht Prozent deutscher Leistungsbilanzüberschuss zu hoch seien. Doch Vorsicht: Die Kritik blendet aus politischen Gründen wichtige Faktoren einfach aus.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel ETF-Indexfonds gefährden die Finanzmärkte Passive, automatisierte ETF-Fonds erobern die Märkte in Sturm. Doch es wird schnell gefährlich, wenn alle nur noch der Herde folgen.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Der Euro-Raum macht beeindruckende Fortschritte Im Euro-Raum sorgten zuletzt die fehlende Einigkeit zwischen Nord- und Südeuropa oder die schlechte Wirtschaftslage in vielen Ländern für Schlagzeilen. Doch das Bild hat sich gewandelt, es gibt Positives zu vermelden.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel G20 muss dringend reformiert werden Hamburgs G20-Gipfel ist berechenbar: Demonstrationen, harmonische Bilder der Staatschefs, am Ende eine im Vorfeld abgestimmte Abschlusserklärung. Angesicht enormer Kosten ist das zuwenig. Dabei gibt es so viel zu tun.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Die Briten haben den "Soft Brexit" gewählt Nach der Neuordnung der Kräfteverhältnisse in Großbritannien braucht die konservative Regierung nun einen Bündnispartner, um überhaupt weiterregieren zu können. Einiges spricht nun dafür, dass der „Soft Brexit“ kommt.von Stefan BielmeierWirtschaft im Weitwinkel Globale Konjunktur trotzt der Politik Weltpolitik und Weltkonjunktur wie von zwei Planeten: Die politische Entwicklung verläuft in vielen Ländern holprig, das globale Wachstum bleibt unbeeindruckt. Hat sich die reale Wirtschaft von der Politik emanzipiert?von Stefan Bielmeier 1 2